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03.11.2012

China: In der Altstadt von Lijiang

Schroff wird die Landschaft, karg die herbstlichen Felder, eisig kalt die Flüsse und Bäche. Lijiang, die Stadt in den Ausläufer des Himalajas hat eine schöne und gepflegte Altstadt. Doch noch ziemlich touristisch, zieht es uns bald in die Berge auf eine wunderschöne Wanderung.

In den Hauptgassen sind die Reisegruppen unübersehbar, ein wenig abseits hat man die Altstadt praktisch für sich alleine.

Die Altstadt von Lijiang ist an einen kleinen Hügel gebaut. Eng sind die Gassen und Wege, die traditionellen chinesischen Dächer stossen häufig beinahe aneinander. Kleine Läden verkaufen jede Menge chinesischen Kitsch. Scheinbar gefällt es hier auch den Grossstadtchinesen von der Ostküste des Landes. In den Hauptgassen sind die Reisegruppen unübersehbar, ein wenig abseits hat man die Altstadt praktisch für sich alleine. Überall gibt es kleine aber feine Restaurants, an Strassenküchen kann man diverse regionale Spezialitäten ausprobieren. Durch die Stadt fliesst ein Netz von Bächen, welche früher mal essenziell für das Waschen von allen möglichen Sachen war. Heute kreiert das Plätschern eine friedliche ruhige Atmosphäre. Die Temperatur ist merklich gesunken, wir sind hier auf 2‘600 m. ü. M. und auch hier ist es unterdessen November geworden. Die Bevölkerung wird von einer chinesischen Minderheit, den Naxi, dominiert. Ihre Familien sind traditionell matriarchalisch organisiert. So übernachten wir in einem Naxi Guesthouse mit einer rabiaten Naxi-Mama als Chefin. Dort lernen wir Sho Hei, einen Japaner, kennen. Wir planen beide eine Wanderung in die Tiger Leaping Gorge und entschliessen uns kurzerhand, uns für dieses Abenteuer zusammenzutun.

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