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19.08.2019

Chiang Mai

Unsere Ferien in die Schweiz beginnen mit einem kurzen Abstecher nach Chiang Mai, die charmante Stadt im Norden von Thailand.

Es ist August, der nasseste Monat hier in Südostasien. Mit Verzögerung, aber der Monsun ist nun schon seit einigen Wochen in vollem Gang. Dramatisch türmen sich die schwarzen Wolken über Luang Prabang, als wir in unser kleines Propellerflugzeug steigen. Mit Windböen und strömendem Regen im Rücken fliegen wir ab. Doch so wie häufig hier, der Regen ist sehr lokal und bereits nach einigen Minuten fliegen wir durch Sonnenstrahlen und flauschige Wolken Richtung Westen.

August ist wegen des Regens eigentlich Nebensaison der Nebensaison.

Chiang Mai oder wohl Thailand insgesamt, hat doch einen ziemlich höheren Lebensstandard als Laos. Das zeigt sich überall: Wie die Häuser gebaut sind, an den Strassen- und Verkehrszuständen und insbesondere in den Läden und Einkaufszentren. Wir nutzen das für Dinge, die man sonst nur schwer oder mit unabsehbaren Nebenwirkungen in Laos bekommen kann: Für einen Zahnarztbesuch, das Reparieren des Laptop Adapters, der Kauf von Ersatzteilen für unsere Kamera, und auch einige Kleider mit doch besserer Qualität hier.

Der Regen bleibt ein ständiger Begleiter, manchmal nur kurz für einige Minuten, manchmal aber auch länger über mehrere Stunden. Da kommen die etlichen Cafes, die es hier überall gibt, sehr gelegen; und wenn nicht Kaffee, dann schlimmstenfalls halt eine Thai Massage.

Wir geniessen die Strassenküche und ja auch einmal einen Burger. So als quasi Expat darf man das von Zeit zu Zeit. Besonders auf unsere Rechnung kommen wir im Nachtmarkt, der hier jeden Samstagabend einen ganzen Stadtteil in Anspruch nimmt. Wir degustieren, was uns anspringt, essen Phad Thai (gebratene Nudeln) und versuchen uns nicht zu verlieren im Menschengewimmel. August ist wegen des Regens eigentlich Nebensaison der Nebensaison, aber bei so einem Anlass wie dem wöchentlichen Nachtmarkt sind dann wohl doch praktisch alle Touristen, die zurzeit in der Stadt sind, an diesem Ort versammelt. Wir können es uns nur vorstellen, wie das in der Hochsaison zu und hergehen muss…

Nach vier Tagen sind wir dann doch eingestimmt für die Ferien. Wir hatten beide eine ziemlich intensive Zeit vor unserer Abreise – einige Dinge haben uns auch hier nochmals eingeholt, das Internet macht es möglich.

Sonntags gondeln wir mit dem Zug nach Bangkok, das sind 10h Fahrt. Der erste Teil führt uns durch die Berge im Norden von Thailand. Alles ist grün. Die zweite Hälfte der Strecke ist im Flachland, besiedelt mit kleinen Dörfern und von Zeit zu Zeit mal eine Stadt oder gesäumt mit Reisfeldern, die jetzt geflutet sind und bepflanzt. Thailändisches Zugfahren ist sehr angenehm, fast wie im Flugzeug gibt es Tee oder Kaffee, sogar ein kleines Mittagessen wird serviert und auch sonst läuft alles reibungslos.

Bangkok ist Bangkok: Laut, dreckig, gedrängt und doch irgendwie charmant. Nach einer Nacht hier steigen wir in den Flieger, der uns in die kalte Schweiz bringen wird. Bis bald!

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