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21.06.2015

Kanada: Stadtleben in Quebec

Quebec, eine Grossstadt erwartet uns. Szenenwechsel: Auf Fluss, Wald und Seen folgen nun Strassen, Menschen und Häuser. Wir geniessen die Annehmlichkeiten der Zivilisation.

Zielstrebig fahren wir in Quebec an unsere neue Adresse: Über Couchsurfing lernen wir einen super netten Host kennen. Wir verstehen uns umgehend. In seinem stylisch eingerichteten Apartment nicht weit von der Altstadt entfernt dürfen wir uns für die nächsten paar Tage auf der Couch einrichten.

Am nächsten Tag in der Altstadt fühlen wir uns wie nach Europa zurückversetzt.

Einmal Duschen, einmal Kleiderwechsel und wir sind stadttauglich. Wir werden bereits am ersten Abend in die lokale Bierkultur eingeführt. Mikrobrauereien sind der Begriff der Stunde unter den YUPPIS in Quebec. Das lassen wir uns natürlich nicht zwei mal sagen. Am nächsten Tag in der Altstadt fühlen wir uns wie nach Europa zurückversetzt: Die steinernen Fassaden der Häuser erinnern an Frankreich, die Menues auf den Speisekarten sowie auch die vielen Touristen. Wir erkunden die engen Gassen, die weiten Plätze und das eine oder andere Café. Die Altstadt ist charmant aber für unseren Geschmack ein bisschen zu stark herausgeputzt. Dies schadet aber auch nichts, im Quartier von unserem Host und in den Strassen ums Zentrum herum gibt‘s genug zu erkunden.

Die Operation neuer Hinterreifen geht am nächsten Morgen ohne grosse Hindernisse über die Bühne. Erstaunlich schnell hat sich der Pneu auf den letzten Kilometern abgenützt, eine Polizeikontrolle hätten wir so nicht mehr bestanden. Der Reifen vom im Internet gefundenen Hondahändler hat nicht die selbe Felgengrösse wie unser Rad, freundlich und hilfsbereit wie die Kanadier sind, richtete es dann der Yamahahändler. Auch gut. Jetzt müssen wir uns das nächste mal hoffentlich erst wieder in Mexiko darum kümmern, Porfavor.

Am Nachmittag machen wir noch einen Ausflug zum riesigen Wasserfall Chutes de Montmarency ganz in der Nähe von Quebec. Unser Gaul, neu beschlagen wie er ist, kann es wieder locker mit den grossen und schweren Pickups der Kanadier aufnehmen. Über den Wasserfall führt eine Hängebrücke, das allgegenwärtige Tosen im Ohr bringt uns die Macht der Natur, obwohl scheinbar gezähmt durch den Grossstadtdschungel, wieder vor Augen.

Am Abend veranstalten wir bei Freunden unseres Hosts eine Grillparty, mit anderen Couchsurfern zusammen sitzen wir fünf Nationen an einem Tisch vereint und geniessen das Lachsfilet, Rindsstück, Gemüse und was man halt alles so auf den Grill schmeissen kann.

Am Morgen unserer Weiterreise gibt‘s Pancackes, meisterhaft zubereitet, natürlich mit Ahornsirup. Obwohl sich unsere Abfahrt doch schon fast Richtung Mittag herauszögert, verlassen wir dann die Grossstadt. Nun werden wir zuerst Montreal und Ottowa umfahren um uns dann wieder, alles weiter in Richtung Westen, in die Wildnis dieses wunderschönen Landes zu stürzen.

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