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22.07.2015

Kanada: Vancouver

Vancouver, die kanadische Metropole am Pazifik ist gezeichnet durch eine überall zu fühlende multikulturelle Atmosphäre. Wir tauchen ein in die Stadt, geniessen die ortskundige Gastgeberin und nutzen die Vorteile der Zivilisation, um unsere weitere Reise zu organisieren.

Uns gefällt es umgehend in dieser multikulturellen Stadt.

In der Region Vancouver leben 2.3 Millionen Menschen. Gefühlt die Hälfte der Menschen scheinen nicht europäischer Abstammung zu sein. Kein Wunder gibt es hier die grösste Chinatown ausserhalb von China, auch Quartiere welche den Übernamen „Punjabi Market“ tragen wo entsprechend viele Auswanderer aus Indien leben oder „Koreatown“ wo logischerweise koreanische Einflüsse spürbar sind. Uns gefällt es umgehend in dieser Stadt. Wir leisten uns eine Tageskarte für den Nahverkehr und erkunden so die unterschiedlichen Quartiere und spazieren einen ganzen Tag durch diese vielfältige Stadt. Gastown heisst die Altstadt, wo die ersten festen Häuser der Einwanderer gebaut wurden. Heute ist es ein hippes Quartier mit Cafes, Designerläden und Loftwohnungen in den alten Fabrikgebäuden. Direkt anschliessend kommt Chinatown. Die Gerüche lösen in uns ein richtiges Backflash aus, die Läden sind genau so wie wir sie in Erinnerung haben aus Kunming. Ideal trifft es sich auch, dass wir zur Mittagszeit in diesem Quartier sind. Hier folgen wir einer alten chinesischen Weisheit die besagt: „Man esse dort wo auch die meisten Chinesen essen.“ Wir landen in einem Quasirestaurant, das eher einer Mensa gleicht, und geniessen die grosse Auswahl an feinen Zutaten zu den gebratenen Nudeln.

Auffällig sind die grosse Anzahl von kleinen Cafes an jeder zweiten Strassenecke. Der Kaffee - von Cappuccino bis Espresso - sind alle von exzellenter Qualität. Auch scheinen diese Lokale häufig als Büroersatz genutzt werden: In Gruppen wird an einer Laptop über neue Entscheide diskutiert. Das Wifi ist schnell, warum sollte man nicht?

Yaletown heisst das Quartier, welches früher Speicher und Warenhäuser beherbergte. Die alten Backsteinfassaden und schwarzen Industriefenster sind noch da, neu befinden sich charmante Restaurants und wohl nicht ganz günstige Wohnungen in den Gebäuden. Granville Island ist berühmt für die charmante Markthalle und viele kleine Geschäfte. Strassenkünstler bekommen hier eine Bühne und der Aquabus eine Anlegestelle. Das kleine Boot kreuzt im Falscreek hin und her, einer ehemaligen Mündung eines kleinen Flusses, nun zum Yachthafen degradiert oder aufgewertet je nach Standpunkt. Die Zeit vergeht schnell.

An einem anderen Tag machen wir einen Abstecher zu einem alten Leuchtturm, welcher die Hafeneinfahrt übersieht. Ein kleiner Teil Urwald wurde in einen Park eingezont mit uralten Bäumen, dichter Vegetation und jede Menge kleiner Tiere.

Wir sind dankbar für die Gastfreundschaft die wir hier geniessen dürfen. Dennoch wird es morgen Donnerstag - Zeit zum Weiterziehen. Die USA, ein neues Land, wartet auf uns und Hunderte Kilometer Pazifikküste Richtung Süden freuen sich, von unserer Transalp besucht zu werden.

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